Funktion und Zweck
Der CAN Kombi-Sensor für Rauch, Temperatur & Luftfeuchtigkeit ist ein vielseitiger Sensor, der Rauch-, Feuchtigkeits- und Temperaturüberwachung in einem Gerät vereint. Dank seiner hohen Rauchempfindlichkeit erkennt er selbst geringste Rauchkonzentrationen und ist somit ein unverzichtbares Werkzeug zur frühzeitigen Branderkennung in kritischen Umgebungen.
Zusätzlich liefert der CAN Kombi-Sensor für Rauch, Temperatur & Luftfeuchtigkeit präzise Messwerte für Temperatur und Luftfeuchtigkeit und gewährleistet so eine umfassende Umgebungsüberwachung. Dieser multifunktionale Sensor eignet sich ideal für Rechenzentren, Serverräume und andere Einrichtungen, in denen eine zuverlässige Umgebungs- und Sicherheitsüberwachung unerlässlich ist.
Jeder Umgebungsparameter des CAN Kombi-Sensor für Rauch, Temperatur & Luftfeuchtigkeit wird in einem separaten Element der Weboberfläche dargestellt. Dadurch lassen sich individuelle Schwellenwerte festlegen und Ereignisse wie Benachrichtigungen und andere Aktionen auslösen.
CAN-Geräte und -Sensoren können miteinander verbunden werden. Bis zu 10–32 CAN-Geräte können in Reihe geschaltet werden. Sie können CAN-Sensoren oder -Erweiterungen an eine CAN-Busleitung anschließen.
Physische Beschreibung
1. Betriebs-LEDs:
WEISSE LED – der Sensor ist betriebsbereit, blinkt alle paar Sekunden, Normalmodus;
ROTE LED – Alarmanzeige, Alarmmodus;
2. CAN-Bus-Anschlüsse (Nummerierung spielt keine Rolle, jeder Anschluss kann auf einer beliebigen Seite verwendet werden)
3. Konfigurations-LEDs:
Rote LED – der Sensor ist mit dem System verbunden;
Blaue LED – die CAN-Konfiguration wurde gestartet;
4. Temperatur- und Feuchtigkeitssensor
5. Abschluss-Schalter (Der Abschluss sollte auf „ON“ stehen, wenn der Sensor der letzte Sensor in einer CAN-Bus-Kette ist.)
Installationsanleitung
Es ist unbedingt erforderlich, dass der Rauchmelder immer mit dem Sensorkopf nach unten montiert wird. In jeder anderen Position kann die Raucherkennung nicht gewährleistet werden. Der Rauchmelder muss außerdem so angebracht werden, dass er ausreichend belüftet wird und die Lüftungsschlitze nicht verdeckt sind.
Montage mit Kunststoffdübeln. (Bild 1)
Die Montage erfolgt mittels einer Metallhalterung (Montageplatte). Diese ist im Lieferumfang des Sensors enthalten. (Bild 2)
- Nehmen Sie den Rauchmelderkopf vom Sockel ab.
- Befestigen Sie den Rauchmeldersockel mit den mitgelieferten M4 x 10 Schrauben an der Montageplatte.
- Setzen Sie den Melderkopf wieder auf den Sockel und drehen Sie ihn fest, bis er einrastet.
- Befestigen Sie die Montageplatte mit den 4,8 x 19 Schrauben am Gehäuserahmen.
- Entfernen Sie die rote Schutzkappe.
Anschluss des Sensors
Verbinden Sie ein Ende des RJ11-/RJ12-Kabels mit dem CAN-Anschluss der Überwachungseinheit und das andere Ende mit einem beliebigen CAN-Eingang des Rauchmelders.
An einen CAN-Anschluss können bis zu 10 Sensoren angeschlossen werden. Verbinden Sie dazu ein neues RJ11-Kabel mit einem freien Eingang eines bereits angeschlossenen Rauchmelders und das andere Ende mit dem nächsten Rauchmelder in der Kette. Siehe Abbildung unten.
Die Pinbelegung der RJ11- oder RJ12-Kabel finden Sie in der Abbildung unten. Konfigurieren Sie nach dem Systemstart den CAN-Bus. Nach der Konfiguration blinkt die LED am Rauchmelder einmal pro Sekunde schwach.
Fehlalarme des Rauchmelders
Generell können elektromagnetische Störquellen bei Rauchmeldern Fehlalarme verursachen. Auch eine zu hohe Staubbelastung der Raumluft kann zu Fehlalarmen führen. Daher sollten Rauchmelder u.a. nicht in der Nähe von Neonröhren installiert werden. Auch sollte sich in der Nähe des Rauchmelders keine zu starke Luftzirkulation (z.B. Kühlluft Ventilations- oder Klimaanlage) herrschen.
Generelle Sicherheitshinweise:
Bitte beachten Sie die für Ihr Land gültigen nationalen Installations- und Unfallverhütungsvorschriften für Rauchmelder. Bitte beachten Sie auch alle Betriebsvorschriften, wie Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften.
Die angegebenen technischen Spezifikationen und Grenzwerte dürfen unter keinen Umständen überschritten werden. Dies gilt insbesondere für den angegebenen Umgebungstemperaturbereich und die IP-Schutzart. Wenn für eine spezielle Anwendung eine höhere IP-Schutzart erforderlich sein sollte, so muss der Rauchmelder in einem geeigneten Gehäuse mit der erforderlichen IP-Schutzart installiert werden.