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Anleitung für die Erweiterungseinheit für digitale / potentialfreie Störmelder

Mit der Erweiterungseinheit für Dry Contacts kann die Gesamtzahl zu  überwachender digitaler / potentialfreier Kontakte signifikant erhöht werden. Diese Einheit ist mit 32 bzw. 64 Eingängen für digitale / potentialfreie Kontakte lieferbar. Angeschlossen wird diese Einheit an die mit einem CAN Anschluss ausgestatteten IP-basierten Überwachungsgeräte.

Stand 09/2017 unterstützen die Modellreihen 100 / 500 / 500-DC / 500 II / 500 II DC / 300 diese Erweiterung für potentialfreie Kontakte. Das Überwachungsgerät 50 ist nicht mit einem CAN Bus Anschluss ausgestattet und unterstützt daher keine CAN Einheiten und CAN Sensoren.

Beschreibung der Anschlüsse der Erweiterungseinheit für digitale / potentifalfreie Kontakte

  1. 32 Eingänge für potentialfreie / digitale Kontakte inklusive Phoenix Stecker
  2. optionale weitere 32 Störmeldekontakte
  3. Feld für optionale Etikettierung der Einheit
  4. LED Leuchte für Anzeige des Betriebszustands der Einheit.
  5. CAN 1 und CAN 2 Anschlüsse inklusive Autoidentifikationsfunktion
  6. DIP Schalter mit TR (Terminator) Schalter.

Der TR Schalter dient der Termination der CAN Dry Contact Erweiterungseinheit. Die letzte CAN Einheit innerhalb der seriellen CAN-Bus Kette sollte stets terminiert werden.

Die Terminierung dient der Vermeidung möglicher Störsignale auf dem CAN Bus.

Wichtig: Der rechte DIP Schalter muss in der Position „Off“ sein. Dieser wird nur für Firmwareupdates der CAN Unit benötigt. Sollte der DIP Schalter auf „ON“ stehen, so funktioniert die Unit nicht ordnungsgemäß!

Installation der CAN Dry Contact Unit

Verbinden Sie den CAN 1 Anschluss der CAN-Einheit mit dem im Lieferumfang enthaltenen Stecker des RJ12 Patchkabels. Den anderen Stecker des RJ12 Kabels verbinden Sie einfach mit dem CAN Anschluss eines weiteren CAN Geräts oder in CAN-Bus Port Ihres LAN-basierten IT-Überwachungsgeräts.

Die Gesamtlänge des CAN Bus darf bei dem Überwachungssystem 100 III die Länge von 205 Metern nicht überschreiten! Bei den Überwachungssystemen der Modellreihen 300 / 500 / 500 DC / 500 II / 500 II darf die Kabellänge des CAN Bus bis zu 305 Meter betragen. Der gesamte CAN Bus darf maximal aus 8 Stück CAN Sensoren und/ oder CAN Einheiten bestehen.

Passen Sie bitte den Terminator (TR) DIP-Schalter an. Sollte sich die CAN Einheit am Ende der CAN Verkabelung befinden, so muss der Terminator auf "ON" gestellt werden. Im ausgeschalteten Zustand wird mit einer Kugelschreiberspitze der linke TR Schalter der CAN Unit auf die untere Position („ON") umgestellt. Befinden sich einzelne CAN Einheiten und / oder CAN Sensoren zwischen der Steuereinheit und der letzten CAN Einheit, so dürfen diese nicht terminiert werden. Andernfalls funktionieren die CAN Einheiten nicht ordnungsgemäß!

Konfiguration der potentialfreien Kontakte im IT Überwachungsgerät

Loggen Sie sich per Webbrowser (Chrome / Firefox / Safari) auf das Ethernetbasierte Überwachungsgerät ein. Gehen Sie zum Menüpunkt „CAN Konfiguration“. Klicken Sie dann auf das Auswahlfeld "Konfig" und bestätigen Sie die Konfiguration des CAN Bus. Der Suchlauf wird dann sofort gestartet. 

 

Bitte beachten:

Je nach Gesamtzahl angeschlossener CAN Sensoren und/oder CAN Units, kann der Suchlauf des TCP/IP basierten Didactum Notmeldesystems mehrere Sekunden dauern. Nach Beendigung des Suchlaufs, werden die erfolgreich erkannten CAN Einheiten und CAN Sensoren automatisch angezeigt.

Die vom Ethernet basierten Gefahren- und Notmeldesystem erkannte CAN Einheiten können dann im Webinterface unter "Systembaum"  individuell parametrisiert werden. 

Exemplarische Erstellung eines E-Mail Alarms

Jedes IP-basierte Überwachungsgerät kann Meldungen von angeschlossenen digitalen / potentialfreien Störmeldern in Form von E-Mail, SMS (via GSM Modem bzw. 3rd Party Gateway) und SNMP Traps melden.

Aktuatorfunktionen, wie das regelbasierte Schalten von Relais zwecks Weiterleitung von Meldungen an Leitsysteme, werden von den Ethernet basierten Notmeldesystemen des Herstellers Didactum ebenfalls unterstützt. Legen Sie unter „Logisches Schema“ Benachrichtigungen und Alarme in Form von Relaisschaltungen, SNMP Traps, E-Mail oder SMS Benachrichtigungen fest.

Hinweise:

Sollte wider Erwarten das netzwerkbasierte IT Überwachungsgerät keine CAN Geräte automatisch erkennen, so prüfen Sie bitte die CAN Verkabelung und die Terminierung (TR) der einzelnen CAN Module.  Wie bereits erwähnt, muss die am Ende des CAN-Bus befindlich CAN Einheit per DIP-Schalter terminiert (TR auf "ON") werden.

Die zwischen dem IT-Überwachungssystem und der letzten CAN-Unit befindlichen CAN Geräte dürfen nicht terminiert werden. Prüfen Sie hier bitte den Status der Jumper bzw. der DIP-Schalter.

Copyright Didactum. Stand 08/2017. Technische Änderungen ohne Vorankündigung jederzeit vorbehalten.

Dry Contact Erweiterungseinheit

Dry Contact Erweiterungseinheit
Diese CAN-Bus (Control Area Network) Erweiterungseinheit wurde speziell für die Didactum High End Monitoring Systeme entwickelt. Im Rahmen des allgemeinen Trends „Konvergenz der Haus- und Gebäudetechnik in die IT“, können Sie so über Netzwerk oder Internet bis zu 64 potentialfreie Kontakte / Dry Contacts rund um die Uhr überwachen. Störungen können vom Didactum Monitoring System direkt an die zuständigen Techniker oder an die Leitwarte verschickt werden.

Die Installation der Dry Contact Erweiterungseinheit ist einfach. Dank der CAN- Unterstützung der Didactum IP-Alarmsysteme, können Sie diese Einheit an einen der beiden CAN-Bus Ports anschliessen. Ein 2 Meter langes RJ12 Patchkabel ist im Lieferumfang enthalten. Generell können Sie an jeden der beiden CAN-Bus Port bis zu 8 dieser Einheiten in Reihe schalten.

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