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Registerkarte „Einstellungen“

Um einen Sensor zu konfigurieren, gehen Sie zum "Hauptmenü" >> "Systembaum" und klicken Sie im Baum auf das Sensorelement. 

Ein modales Fenster mit den Sensoreigenschaften wird angezeigt. 

Ändern Sie die benötigten Einstellungen und klicken Sie unten im Fenster "Eigenschaften" auf "OK" oder "Hinzufügen".

Schwellenwerte

Alle Sensoren enthalten:

ParameterBeschreibung
NameDer Name wird vom System automatisch vergeben. Sie können ihn in einen beliebigen Namen ändern.
IDSystem-ID des Elements.
TypeBeispiele: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Vibration.
ClassBeispiele: analog, CAN, Schalter, diskret.
Hardware portDie externe Portnummer am Gerätepanel, an die der Sensor angeschlossen ist (falls der Sensor extern ist).

 

Alle Sensoren verfügen über Schwellenwertsteuerungen:

In der obigen Abbildung entspricht der "Current value" 41.0 und wird durch das kleine Dreieck dargestellt. 

Derzeit ist das Dreieck grün, weil es sich im Bereich "Normal" befindet. 

Daher meldet der Sensor, dass der "Current state" "Normal" ist. 

Dieser Wert wird vom Menü "Logic circuits" des Systems verwendet, um den Administrator zu benachrichtigen oder eine Aktion auszuführen.

Hysterese

Sensoren bieten die Möglichkeit, den Hysteresezustand einzustellen. Die Hysterese kann als Zeitwert, Wert oder deaktiviert definiert werden.

Ist die Hysterese auf Zeit eingestellt, wechselt der Sensor mit einer Verzögerung von der im entsprechenden Feld angegebenen Anzahl an Sekunden in einen neuen Zustand.

Die Zeitmessung beginnt, sobald der Messwert des Sensors den aktuellen Messbereich verlässt.

Jeder Zustand verfügt über ein eigenes Feld, das die Zeitspanne festlegt, die der Sensorwert beibehalten muss, damit der Zustandswechsel erfolgt.

Wenn Sie die Hysterese als festen Wert festlegen, wechselt der Sensor in einen neuen Zustand, sobald der gemessene Wert des Sensors den aktuellen Bereich – korrigiert um den festgelegten Hysteresewert – verlässt.

Sie können die Sensoren kalibrieren. Verwenden Sie hierfür die Koeffizienten K und B. Bitte speichern Sie die Werte nach der Kalibrierung im Flash-Speicher.

Um die Sensoreigenschaften im Flash-Speicher des Geräts zu speichern, drücken Sie „+“ und anschließend „OK“ zur Bestätigung.

Beispiel: Warum müssen wir Hysterese verwenden?

Nehmen wir an, wir verfügen über einen Temperatursensor. Nehmen wir ferner an, wir haben Schwellenwerte festgelegt.

Wir haben den Wert von 25,5 °C als Schwellenwert zwischen den Zuständen „Normal“ und „Alarm“ definiert.

Fällt die Temperatur geringfügig unter 25,5 °C, liegt der Zustand „Normal“ vor.

Steigt die Temperatur geringfügig über 25,5 °C, liegt der Zustand „Warnung“ vor.

Gelegentlich verharrt die Temperatur genau bei 25,5 °C und schwankt dabei um 0,1 bis 0,3 °C auf und ab. In diesem Fall würden Sie eine übermäßige Anzahl an Benachrichtigungen erhalten, die abwechselnd den Zustand „Warnung“ oder „Normal“ melden.

In einem solchen Fall ist der Einsatz einer Hysterese erforderlich.

Wird der Typ „Zeit“ gewählt, wartet das System eine festgelegte Zeitspanne ab, bevor der Zustand des Sensors deklariert wird.

Wird der Typ „Wert“ verwendet, wird der Sensorzustand erst dann deklariert, wenn die Temperatur um einen größeren Betrag als den festgelegten Wert abfällt.

Abstimmung des Sensorwerts – Kalibrierung

Sensorwerte können mithilfe der linearen Formel „y = k * x - b“ kalibriert werden.

Beispiel: Didactum AC-Wandler + AC-Anschluss für AC-Stromwandler:

Gemessener Strombereich für den Didactum AC-Wandler und den Stromwandler: 0 bis 100 A (Dies bedeutet, dass der Messbereich 100 beträgt; k = 100).

Das Ausgangssignal des AC-Anschlusses für den AC-Stromwandler liegt im Bereich von 0 bis 5 V (Dies bedeutet, dass der Messbereich 5 beträgt).

„b“ = der Wert, den der Sensor in der WebUI anzeigt, wenn kein Strom fließt. Nehmen wir an: b = + 0,021.

Für den AC-Wandler sollten Sie die folgende Formel verwenden: 100/5 * (x - y).

Die entsprechende Ausdrucksformel lautet somit: 20 * (x - 0,021).

Hinweis:

Als Dezimaltrennzeichen wird ein Punkt verwendet (z. B. 3.14).

Registerkarte „Diagramme“

Die Registerkarte "charts" zeigt Folgendes:

FunktionBeschreibung
Diagramm anzeigen für – letzte 100 SekundenDiagrammdaten der letzten 100 Sekunden anzeigen
Diagramm anzeigen für – letzte 100 MinutenDiagrammdaten der letzten 100 Minuten anzeigen
Diagramm anzeigen für – letzte 100 StundenDiagrammdaten der letzten 100 Stunden anzeigen
Diagramm anzeigen für – letzte 100 TageDiagrammdaten der letzten 100 Tage anzeigen
Löscht alle gespeicherten Daten für den Sensor 
Daten exportierenDaten als XML oder CSV exportieren
Hinweis zum ExportDer Export von Daten über die WebUI funktioniert nur für einige Tage und ist grob; für detaillierte Protokolldaten verwenden Sie die Protokollierung von Sensorwerten auf Medien
WarnungStellen Sie sicher, dass keine im Netzwerk verwendeten Endpoint-Sicherheitsdienste den Download von XML- und CSV-Dateien blockieren

Rauchmelder zurücksetzen

Falls analoge Sensoren – wie etwa Rauchmelder – Rauch oder Feuer detektieren, schalten sie in den „Alarm“-Modus um.

Der Alarm-Modus kann ausschließlich manuell deaktiviert werden: entweder über das Bedienfeld zum Zurücksetzen der Rauchmelder oder über die integrierte Sensorsteuerung („Analog sensor power reset“), die im „Systembaum“ unter „Onboard“ zu finden ist.

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